Jagd
Aufgaben .
Warum Jagd? .
Kultur.
Weidgerechtigkeit.
Hege und Naturschutz.
Jagdgebiete.
Jagdbewirtschaftung.
Jagdrecht.
Reviereinrichtungen.
Jagdkarte.
Jagdarten.
Jagdsicherheit.
Jagdgeschichte.
Jagdschutz.
Jagdhunde.
Jagdausrüstung.
Jagdverbände .
Jagdwaffen.
Wildtiere.
Wildbrethygiene.
Wildkrankheiten.
Wildökologie.
Wildschäden .
Wissenschaft.
Im Labor

- Bild: Untersuchung des Wildbrets im Labor c)notouching, flickr.com
Wildbrethygiene
Wildbret ist heute ein österreichisches Qualitätsprodukt. Dazu hat die Wildfeischverordnung von 1994 einen großen Beitrag geleistet. Sie wurde 2006 von der Fleischuntersuchungsverordnung BGBl. II Nr. 109/2006 abgelöst. Wie Wildfleisch richtig behandelt wird, lässt sich in 10 Punkten zusammenfassen:
10 Gebote der Wildbrethygiene
(nach A. Deutz)
1. Ansprechen (Verhalten, Konstitution)
2. Jagdmethode (Hetzen, Treiben - Qualitätsverlust)
3. Schuss (Kaliber, Entfernung, Licht, Sitz des Schusses)
4. Äußerlich feststellbare Veränderungen (z.B. Räude, Verletzungen, Abszesse)
5. Aufbrechen (unverzüglich, sorgsam, sauber)
6. Innerlich feststellbare Veränderungen (Organe, Körperhöhlen, Muskulatur)
7. Ausschweißen, Reinigen (Wasser von Trinkwasserqualität)
8. Auskühlen (vor Insekten geschützt)
9. Transport (Gefahr der stickigen Reifung!)
10. Lagerung, Kühlung, Verarbeitung (Wildkammer, Kühlraum, Arbeitshygiene)
