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09:24 07.02.2012

Verschiedene Wildarten

Hirschgeweihe c) flickr.com
Hirschgeweihe c) flickr.com
Gamskrucke c) flickr.com
Rehbock - Geweih c) flickr.com
Rehbock - Geweih c) wilson, flickr.com
Damhirsch - Schaufeln c) WLJV
Damhirsch - Schaufeln c) WLJV
Haderer c) WLJV
Haderer c) WLJV

Trophäen nach Wildart

Das Nehmen von Trophäen vom Wild geht bis auf die Urzeiten der Jagd zurück. Zum Teil als Kulthandlung zur Abwehr der Geister der getöteten Tiere, zum Teil auch als Anlockmittel für andere Tiere. Es sollte jeder Jäger wissen, welche Trophäe von den Wildarten genommen werden.

Übersicht

Rothirsch: Geweih, Grandln, eventuell der Hirschbart aus der Brunftmähne. Auch das Hirschtier hat Grandln. Bei älteren Stücken sind die Grandln braun getönt. Man spricht vom Brand.

Gams : Die Krucken und den Gamsbart, der vom Aalstrich genommen wird.

Rehbock: Das Geweih, Grandln kommen kaum vor.

Damhirsch: Die Schaufeln

Mufflon: Die Schnecken und eventuell den Mufflonbart, diese wird aus dem Vlies genommen.

Sikahirsch: Das Geweih, der Sikahirsch hat auch ganz kleine Grandln

Stein- und Fahlwild: Bei Bock und Geiß das Gehörn, außerdem das Herzkreuzerl, es handelt sich hier um eine ungefähr herzförmige Kalkablagerung in der Aorta.

Schwarzwild: Beim Keiler die Waffen (Hauer und Haderer), bei der Bache die Haken, außerdem beim Schwarzwild auch der Saubart, der aus dem Aalstrich entnommen wird.

Raubwild: Hier können eventuell die Fangzähne als Trophäe genommen werden, normalerweise ist das „Beuteziel“ der Balg.

Murmeltier: Hier werden die Nager und der Balg als Trophäe entnommen.

Auerhahn: Die eigentliche Trophäe ist der Unterstoß, eventuell auch die Schaufeln. Heute wird meist der ganze Hahn präpariert.

Birkhahn: Hier ist die Trophäe das Spiel, das heißt: Die Sicheln und der Unterstoß.

Schnepfe: Hier ist die Trophäe der Schnepfenbart (bartähnliche Feder bei der Pürzeldrüse) sowie die Malerfedern – die kürzeste Schwungfeder.

Stockente: Hier sind die Erpelhaken die Trophäe. Beim Federwild werden auch gerne „Grandln“ genommen, dass sind jeweils die kürzesten Schwungfedern. Auch die Ente und die Wildgans haben eine ähnliche „Bartfeder“ wie die Schnepfe.