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03:16 05.09.2010

Naturimpressionen

Bild 1: Alpen c) icatus, flickr.com
Bild 1: Alpen c) icatus, flickr.com
Bild 2: Murmeltier c) kambiz kamrani, flickr.com
Bild 2: Murmeltier c) kambiz kamrani, flickr.com
Bild 3: Fasane c) thornypup, flickr.com
Bild 3: Fasane c) thornypup, flickr.com

Jagdbewirtschaftung

Die Bewirtschaftung der Jagdgebiete kann folgendermaßen erfolgen: In Form einer Selbstbewirtschaftung, der Bewirtschaftung durch den Eigentümer oder der Eigentümerin, durch eine Verpachtung oder durch eine Gemeindejagd.

  • Selbstbewirtschaftung der Eigenjagd durch den Eigenjagdberechtigten
  • Die Bewirtschaftung der Jagd durch eine Verpachtung. Es kann sowohl die Eigenjagd als auch die Gemeindejagd verpachtet werden.
  • Bewirtschaftung einer Eigenjagd durch einen vom Eigentümer bestellten Vertreter oder der Behörde bestellten Bewirtschafter.
  • Bewirtschaftung einer Gemeindejagd durch einen Gemeindejagdvertreter.

Vorraussetzungen für das Pachten

Um eine Jagd pachten zu können bedarf man einer besonderen Qualifikation:

1) Folgende physischen Personen sind von einer Verpachtung ausgeschlossen:

Ausgeschlossene Personen

  • Personen, die nicht die Jagd bereits drei Jahre ordnungsgemäß ausgeübt haben.
  • Personen, die die Jagd nicht weidgerecht ausüben
  • Personen, die aus eigenen Mitteln den vertraglich festgehaltenen Pflichten nicht nachkommen

2) Personen, die in der letzten Jagdperiode als Jagdpächter vertragsbrüchig geworden sind, sind für die nächste Jagdperiode von der Pachtung einer Gemeindejagd ausgeschlossen.

3) Findet die Verpachtung im Wege der öffentlichen Versteigerung statt, so sind jene Personen, von denen amtsbekannt ist, dass sie die erforderliche Eignung nicht besitzen, zur Versteigerung nicht zugelassen.