Intelligente Tiere

- Braunbär c) areusbay, flickr.com

- Wolf c) uli1001, flickr.com

- Baummarder c) uli1001, flickr.com

- Wildkatze
Haarraubwild
Zum Haarraubwild gehören Bären, Hundeartige, Katzenartige, Mardertiere und Kleinbären. Sie sorgen gemeinsam mit dem Jäger oder der Jägerin, mit natürlichen Faktoren (Wetter) und anthropologische Faktoren (Verkehr, Zersiedelung etc.) für die Regulierung des Wildbestandes.
Einteilung
- Bären
- Hundeartige
- Marderartige
- Katzenartige
- Kleinbären
Merkmale
Kennzeichnend ist das Gebiß, mit kräftig ausgebildeten Eckzähnen. Die verlängerten Eckzähne dienen dem Festhalten der Beute. Mit den Reißzähnen wirkt das Gebiß wie eine Brechschere. Damit können beispielsweise kräftige Knochen zerkleinert werden.
Bei den landlebenden Fleischessern heben kräftige Laufbeine den Körper weit vom Boden ab und ermöglichen eine schnelle Fortbewegung. Der Fuß wird im Verlauf der Evolution allmählich aufgerichtet: Sohlengänger -> Halbsohlengänger -> Zehengänger. Dies ermöglicht ein schnelles Verfolgen der Beute (bis ca. 90 km/h).
Hervorragende Sinnesleistungen
Außerdem sind die Sinnesleistungen (Gesichtssinn, Gehör, Geruch) wesentlich verbessert. Das Hirnvolumen ist relativ groß, die Oberfläche Gefurcht. Fleischesser sind intelligente Tiere. Sie können Beute aufspüren, im schnellen Lauf oder Sprung jagen und überlisten. Gerade bei Jagdhunden wurden diese Sinnesleistungen und das Verhalten der Tiere gezüchtet, sodass es heute über 100 verschiedene Jagdhundearten gibt.
