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00:53 20.05.2013

Naturraum

Greifvögel (Falconiformes)

Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Greifvögel

Greifvögel

Greifvögel gehören zur Ordnung der Falconiformes und werden auch als "Greife", "Taggreife" oder als "Raubvögel" bezeichnet.

Allgemeines

MERKMALE: Der Körper der Greifvögel ist meist kräftig und gedrungen mit einer breiten Brust. Der Rumpf ist eher kurz. Der Kopf ist groß, die Augen meist sehr groß. Der Hals ist kurz - nur in Ausnahmefällen verlängert - und kräftig. Der Schnabel ist kräftig, der Oberschnabel ist stark vergrößert und hat eine hakenförmig nach unten gebogene Spitze. Die Kanten des Oberschnabels sind in Anpassung an die Ernährung sehr scharf. Die Basis des Oberschnabels ist mit einer Wachshaut bedeckt. Die Beine sind meist kräftig. Die Zehen sind lang und kräftig, die Krallen sind meist groß, mehr oder weniger stark gebogen und sehr spitz. Bei einigen Arten sind die Beine mit Federn bedeckt, was an eine Hose erinnert.

NAHRUNG: Die meisten Arten sind Fleischfresser. Eine Reihe von Arten ernährt sich aber auch von Aas, wie beispielsweise die Geier.

Einteilung

Die Einteilung dieser Ordnung variiert je nach wissenschaftlicher Ansicht zwischen drei und fünf Familien:

  • Habichtartige (Accipitridae)
  • Falkenartige (Falconidae)
  • Fischadler (Pandionidae)
  • Sekretäre (Sagittariidae)
  • Neuweltgeier (werden vielfach zu den Stelzvögel gezählt)

Greifvögel in Österreich

  • Steinadler
  • Hühnerhabicht
  • Schwarzer Milan
  • Turmfalke
  • Mäusebussard
  • Gänsegeier